Dienstag, 19. Februar 2013

Anleitung zur Kunst des einfachen Denkens und Handelns

Satire, Satirisches, Anleitung zur Kunst des einfachen Denkens und Handelns

In meinem satirischen Blogbeitrag Von der Kunst des einfachen Denkens und Handelns bin ich in einem Kommentar nach einer Anleitung gefragt worden, wie ein solches Vermögen zu erlangen sei. Dieser Frage will ich mich heute ein wenig nähern.

Zunächst möchte ich bemerken, in unserer Gesellschaft gelten verkopfte Menschen als intelligent, das mögen sie auch bis zu einem gewissen Punkt sein, natürlich fühlt sich ein jeder geschmeichelt, wenn alle den eigenen Geist bewundern, selbst dann, wenn er handlungsunfähig ist. Dies führt bei vielen zu dem Glauben, sie seien besonders und müssten oder sollten nichts ändern. Und handlungsunfähig war ich in jungen Jahren.

Schnell sah ich ein, dass mir die von erwachsener Seite bescheinigte Intelligenz wenig nützlich war. Ich irrte durch das Leben wie ein Analphabet durch ein Buch. Dem Himmel sei Dank, dass ich genug bodenständige Auffassungsgabe besaß,

Sekretär als Arbeitsplatz für kreatives Schreiben

Vor etwa zwei Wochen erstand ich einen Sekretär aus dem Nachlass der Tante eines Bekannten. Meine Wohnung ist modern eingerichtet, jedoch war einer meiner Kindheitsträume, mit dem ich meine Eltern nicht behelligte, einen solchen zu besitzen. Zunächst sollte er lediglich zur Zierde in meinem Wohnzimmer stehen, nun gestalte ich jedoch einen alten Küchenstuhl, den ich von einer guten Freundin erhielt, um, sodass mir der Sekretär auch als Arbeitsplatz für mein literarisches Schaffen dienen kann.

Der alte Küchenstuhl wird wider Erwarten sehr schön, ich habe zwar viel Phantasie und eine gewisse künstlerische Begabung, jedoch halten sich meine Fähigkeiten in Techniken und Design stark in Grenzen. Ich bin gespannt, wie die neue Schreibecke sich auf mein literarisches Arbeiten auswirkt, ich habe sie noch nicht eingeweiht, da der Stuhl noch fertig gestellt werden muss. Die Verwaltungstätigkeiten werde ich weiter im Büro bearbeiten, sodass ich beides, so ich will, trennen kann.

Samstag, 16. Februar 2013

Zerfall

Lyrik, Gedicht, Zerfall

Eine Person
die Arme
die Beine
der Kopf
der Körper
zerbarst
kein Wort
keine Geste
implodierte
im Nichts

© by Anja Wurm

Montag, 4. Februar 2013

Spektrum Spezial Kombi - Kurzbericht

Die neueste Ausgabe von Spektrum Spezial Kombi besteht aus der Reihe Biologie - Medizin - Hirnforschung und beschäftigt sich diesmal mit den neuesten Erkenntnissen der Hirnforschung.

So wird  hier die Frage gestellt, ob eine Früherkennung der Schizophrenie und deren vorbeugende Behandlung sinnvoll ist und der damit verbundene Ich-Verlust verhindert werden kann, Forscher streiten noch darüber, die Uniklinik Mainz hat bereits eine Psychosefrüherkennungsstelle eingerichtet.

Neurowissenschaftler entdeckten insgesamt bei psychischen Erkrankungen fehlerhafte Verbindungen im Gehirn der Betroffenen. Springende Gene sollen dafür verantwortlich sein, dass Zwillinge unterschiedliche Persönlichkeiten entwickeln. Optogenetiker können durch lichtempfindliche Proteine die Funktionsweise des Gehirns inzwischen genau untersuchen. Elektroden sollen dort eingesetzt werden können, wo Medikamente versagen. Nahezu genau können Forscher inzwischen bestimmen, was ein Mensch denkt, um die interessantesten Artikel des neuen Heftes hervorzuheben. Insgesamt also eine gelungene Zeitschrift rund um die neuesten Erkenntnisse der Hirnforschung.

Spektrum Spezial Kombi von Spektrum der Wissenschaft beinhaltet die Hefte Spektrum Spezial Biologie - Medizin - Kultur und Spektrum Spezial Physik - Mathematik - Technik. Beim nächsten Mal werde ich mich mit meinem Kurzbericht mit der Reihe Physik - Mathematik - Technik befassen.

Donnerstag, 31. Januar 2013

Erste experimentelle Kurzgeschichte auf Kuno-Kulturnotizen

Experimentelle Prosa, KUNO, Kulturnotizen, Kurzgeschichte, Ausstellung hinter der Stirn

Als mich Matthias Hagedorn von KUNO-Kulturnotizen kurz vor dem Jahreswechsel fragte, ob ich Lust hätte, einen Gastbeitrag für ihn zu schreiben, konnte ich zunächst gar nicht richtig reagieren, da mir sein Online-Magazin bereits durch hochwertige Texte, Lyrik und Artikel aufgefallen war. Nach dem ersten Schreck, vermutlich hätte ich mich nie getraut, ihn zu fragen, sagte ich ihm begeistert zu und schickte ihm kurz darauf zwei meiner experimentellen Kurzgeschichten. Eine davon  ist heute auf KUNO zu lesen mit den Text begleitenden Bildern des Mainzer Künstlers Andreas Liebich: Ausstellung hinter der Stirn

Samstag, 19. Januar 2013

Stilanalyse von Duden-Korrektor 9

In Papyrus Autor 6 ist die Stilanalyse von Duden-Korrektor 9 enthalten. Das Programm ist ziemlich umfangreich, sodass ich noch nicht alle Funktionen kenne. Einige meiner begonnenen größeren Texte habe ich  dort schon abgespeichert und organisiert. Da ich keinen Mainstream schreibe, ging ich davon aus, dass die Stilanalyse für mich unnütz sei. Tatsächlich beschwert sie sich wenig bei meinen Wortneubildungen, allerdings mag sie meinen Stil trotzdem nicht. ;-) Sie meckert bei langen Sätzen, Passivkonstruktionen, Adjektiven und Adverbien. Dinge, die für Autoren, die Mainstream schreiben, durchaus nützlich sein können, für mich sind sie anstrengend, da ich natürlich schaue, ob die Analyse nicht doch Recht hat. Hat sie natürlich nicht, sie würde meinen Stil zerstören. Eine Funktion ist jedoch wirklich hilfreich, das Markieren von Wortwiederholungen, insbesondere bei Worten, die einem selbst nicht direkt ins Auge fallen, wie z.B. Präpositionen. Füllwörter erkennt sie ebenfalls, wobei sie manchmal notwendige Zusätze zum Verb streicht, ansonsten jedoch ziemlich zuverlässig arbeitet. Insgesamt betrachtet, stellt die Analyse aber selbst für mich beim Überarbeiten der Texte eine Arbeitserleichterung dar, da sie Einiges einfach schneller erkennt.

Dienstag, 15. Januar 2013

Notizbücher und Software

Zurzeit verfasse ich zwar selten Blogbeiträge, trotz allem bin ich, soweit es meine Arbeit zulässt, viel am Schreiben und Notieren. Zwei weitere Notizbücher habe ich mir zugelegt, darüber hinaus Papyrus Autor, sodass ich endlich auch meine umfangreicheren Schreibarbeiten besser organisieren, mit Notizen versehen kann, ohne irgendwann durch meine Zettelsammlungen nicht mehr durchzublicken.

Drei größere Werke habe ich in dem Programm bereits angelegt, an denen ich jeden Abend ein wenig schreibe oder herumfeile. Da ich meine Texte selten chronologisch anfertige, kann ich hier Kapitel, Szenen, Kommentare und Notizzettel anlegen, den Bearbeitungsstand notieren sowie diese später verschieben. Das erleichtert die Arbeit ungemein, die Software ist nicht gerade preiswert, jedoch lohnt sich die Investition.

Demnächst widme ich mich auch vermehrt meinen Kurzgeschichten und Gedichten, diese sollen über die Begeisterung nicht zu kurz kommen. Dann gibt es auf meinem Blog hoffentlich wieder mehr Literarisches.

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