Mittwoch, 28. August 2013

Kellerräume auf KUNO

Gestern ist mein 5. Beitrag und mein 3. experimenteller Text auf KUNO erschienen. Es freut mich sehr, dass Matthias Hagedorn meine Texte veröffentlicht, obwohl ich weder eine Buchveröffentlichung vorweisen kann, noch mit meinen Texten auf eine große Fangemeinde abziele.

Kellerräume beschreibt eine Begegnung mit dem Unterbewusstsein, hier geht es zum Text: Kellerräume

Sonntag, 25. August 2013

Artenvielfalt im Gonsenheimer Wald

Als ich vor etwa 25 Jahren mit einem Freund das erste Mal durch den Gonsenheimer Wald lief, war dieser mit ordentlich angebaut wirkenden dünnen Bäumchen nicht wirklich attraktiv für Spaziergänge oder Radtouren. Ich nutzte weiterhin den Wiesbadener Stadtwald und mein Naherholungsgebiet wurde das Rheinufer. Als ich vor einem Jahr nach Mainz-Gonsenheim zog, war ich überwältigt, was aus diesem mickrigen Wäldchen geworden ist. Der versandete Boden,  der durch die letzte Kaltzeit auch den umliegenden Mainzer Sand entstehen ließ, brachte eine Artenvielfalt sondergleichen hervor, idyllische Ecken und efeuumrankte Bäume, diese kleine Oase am Stadtrand lässt mich immer wieder Neues entdecken sowie erholt und beeindruckt zurückkehren.

Der Wald im Spätsommer:







Dienstag, 20. August 2013

Experimentelle Prosa und Essays

Mein Essay zu Prism aus der Reihe "Macht und Dienen" ist noch nicht fertig gestellt, da es mir bisher noch nicht gelungen ist, die Qualität von "Macht dienen glücklich oder mächtig?" zu erlangen. Ich habe zwar ein paar gute Zitate von Friedrich Nietzsche, Giorgio Agamben und Michel Foucault gefunden, allerdings ist es mir bisher noch nicht gelungen, diese zu einem guten Gesamttext zu verarbeiten, mir fehlt noch die zündende Idee für den Kontext.

Aus diesem Grund habe ich erst einmal  einen experimentellen Text eingeschickt. Kellerräume wird voraussichtlich am 28. August auf KUNO erscheinen.

Da die Hitzewelle vorbei zu sein scheint und die Verlagsvorbereitungen fast abgeschlossen sind, kann ich mich demnächst hoffentlich wieder mehr aufs Schreiben konzentrieren.

Freitag, 16. August 2013

FWR Fachwissensrat Verlag

In Kürze bis spätestens Ende des Monats wird unsere Verlagsseite mit dem ersten eBook online gestellt, ein zweites befindet sich zur Zeit im Lektorat. Wir haben uns für die Formate EPUB, MOBI und PDF entschieden, damit die Werke auf jedem digitalen Gerät zu lesen sind.

Nach der Veröffentlichung werden wir die entsprechenden Shops beliefern, natürlich sind unsere Bücher dann auch im Verzeichnis lieferbarer Bücher zu finden. Die ersten Marketingstrategien sind in Arbeit und werden weiterentwickelt.

Die Zusammenarbeit mit meiner Geschäftspartnerin Henriette Wild, dem Lektor und den Autoren war bisher hervorragend, dafür möchte ich mich an dieser Stelle bedanken.

Anja Wurm

Sonntag, 11. August 2013

Waldspaziergang mit Hindernissen

Heute war ich im Wald spazieren, um mir ein wenig Bewegung und Entspannung zu verschaffen. Nebenbei wollte ich neue Motive für meine Kamera finden, meine Eindrücke notieren, es mir einfach gut gehen lassen.

Zunächst lief ich über den Friedhof, den ich bisher noch nicht besucht hatte. Selbst wenn er im Wald liegt, bin ich nicht sicher, ob ich hier begraben werden möchte. Er ist so furchtbar ordentlich angelegt. Der Nordfriedhof in Wiesbaden besitzt mehr Flair, allerdings ist es nicht so leicht, dort einen Platz zu bekommen. Eigentlich könnte mir egal sein, wo ich begraben werde, da ich sowieso keine Nachkommen habe, es scheint mir trotzdem wichtig zu sein. Ich möchte gern chaotisch-gemütlich liegen, wenn es einmal soweit ist, auch wenn ich es nicht mehr mitbekomme.

Ich lief weiter in den Wald hinein, ich konnte sogar in die Kapelle hineinschauen, sie war heute offen, aber ich kam nicht weit. Kurz hinter der kleinen Kirche, ich hatte bisher weder fotografiert, noch in mein Notizbuch geschrieben, fand ich ein wahres Schlaraffenland an Rohholz, das regelrecht schrie, nimm mich mit, mach etwas aus mir. Skulpturen entstanden vor meinen Augen, sodass ich nicht drum herum kam, zwei Frischholzstücke und zwei alte Wurzeln unter die Arme zu klemmen. Jetzt war ich so bepackt, dass weder fotografieren, noch schreiben möglich war, auch ein Weiterlaufen wäre lediglich beschwerlich gewesen, sodass ich umdrehte und nach Hause ging.

Auf dem Heimweg glaubten die Spaziergänger allen Ernstes, ich würde im Hochsommer Kaminholz sammeln, offenbar hatte nur ich wunderbare Hölzer und Skulpturen gesehen.

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