Dienstag, 30. Dezember 2014

Die Ursachen von PEGIDA

Sarcastic Fiction
Dresden  Der B. F. begab sich mit Befragungen von Politikern von CDU und SPD und dem Schulamt Dresden bezüglich der rassistischen Demonstrationen Pegida, auf Ursachenforschung.

Auf die Frage, ob an ostdeutschen Schulen und in ostdeutschen Parteien denn die jüngste Vergangenheit der ehemaligen DDR aufgearbeitet wurde und wird, bekam der F. ein einhelliges Nein zu hören. 

Hintergrund dafür sei, dass diese Schuld für die tatsächlich schuldige Generation doch nicht zumutbar sei, außerdem wolle man dies nach westdeutschem Vorbild machen und die Schuld der dritten Generation nach der DDR aufbürden, so wie in Westdeutschland die Schuld für die Judenvernichtung der Kriegsenkelgeneration aufgebürdet wurde.
  
In Westdeutschland ließ man Schüler in den 70er und 80er Jahren weitgehend geschichtlich ungebildet,  um sie jahrelang im Geschichtsunterricht mit der Nazizeit sowie der Kriegsenkelschuld zu quälen. Das habe doch heute ganz amüsante Folgen:  Durch das Fehlen des Erlebniszusammenhanges der dritten Generation nach dem Krieg, würde die Schuld doch heute wie im Irrenhaus verteilt;

Jeder dürfe heute doch jeden wegen Tabubrüchen oder eines falschen Wortes als Nazi titulieren und ins Aus katapultieren. Das sei einerseits sehr praktisch, wenn man einen Politiker loswerden will, andererseits könne man so verhindern, dass systemkritische Prominente für wachsenden Zulauf bei Widerstandsbewegungen sorgen. Man stelle sich doch einmal vor, die Menschen würden gegen die tatsächlich Schuldigen der Verarmung und der schlechten Städtepolitik demonstrieren, statt gegen Moslems. Was wäre dann für ein Zulauf zu erwarten?  Nicht auszudenken, das würde zusätzlich zu unseren rassistischen Mitbürgern auch noch Arbeitslose, Niedriglöhner und Linke auf die die Straße treiben. Sodom und Gomorrha,  so die CDU, wir wissen schon, was wir tun. Wir können das Ganze nur unter Kontrolle halten, wenn Rassisten gegen Antirassisten kämpfen, statt geschlossen gegen die Verantwortlichen. Alleine deswegen könne man die Verantwortung nicht bei den Verantwortlichen lassen, sondern müsse sie zwangsläufig auf Nachfolgegenerationen abwälzen, sonst wären solche Verwirrspielchen gar nicht möglich.

Auf die Frage, ob die Politik die Zusammenhänge zwischen Judenverfolgung und Moslemverfolgung nicht sehe und ob sie auch Demonstrationen gegen Juden unterstützen würde, antworteten SPD und CDU geschlossen, dass sie die Zusammenhänge zwar sehen, aber eine Demonstration gegen Juden aufgrund der deutschen Vergangenheit nicht erlauben würden, das würde ganz Deutschland internationales Ansehen kosten. Die Antimoslembewegung sei aber  bereits von den öffentlichen Medien jahrzehntelang forciert worden, um deutschen Hass in die richtigen Bahnen zu lenken, also fort von den Verantwortlichen.  Der Versuch, den Hass wieder auf Russland abzuwälzen, sei leider fehlgeschlagen, also wurde eine neue Kanalisation benötigt, die Moslems, als kleine Minderheit vor allem in Dresden, seien dazu hervorragend geeignet, da einige von ihnen noch fremder wirken als beispielsweise Juden oder europäische Ausländer. Außerdem mussten nur  noch wenige Informationen über einzelne jugendliche IS-Kämpfer ins Volk gestreut werden,  um hysterische Eltern gegen Moslems aufzubringen.

Merkel gab zusätzlich zu bedenken, wenn sie die DDR-Vergangenheit aufgearbeitet hätte, wäre sie doch nicht in der Lage ganz  Deutschland überwachen zu lassen und die totalitäre Entwicklung der Demokratien mitzutragen.  Außerdem werde sie doch von den Medien bereits als Führer-Mutti gehandelt, diese Rolle könnte sie doch im Falle einer Aufarbeitung gar nicht ausfüllen.

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