Dienstag, 15. April 2014

Die Arbeit mit der Macht

Mit Begeisterung arbeite ich mich nach und nach weiter in die verschiedenen Machttheorien ein, die Bücher hier häufen sich von Agamben und Arendt über Foucault, Han, Russel, Popitz bis Weber habe ich die wichtigsten Vertreter inzwischen hier, sammele Theorien, Zitate, diskutiere sie, analysiere, entwickele eigene Theorien und Schaubilder, versuche mich in Formeln. Das macht alles großen Spaß, allerdings fehlt mir inzwischen die Leichtigkeit mit der ich die ersten beiden Essays geschrieben habe ohne Kenntnis der Fachliteratur. Matthias wartet schon seit einiger Zeit auf das Nächste für KUNO. Ich werde mich Ostern wohl dran setzen, voraussichtlich wird es um Macht und Wahrnehmung gehen und hoffe wieder einen interessanten, informativen und unterhaltsamen Beitrag abliefern zu können.

Sonntag, 13. April 2014

Wortspielhalle von Sophie Reyer und A.J. Weigoni mit dem lime_lab ausgezeichnet

Das Projekt Wortspielhalle von Sophie Reyer und A.J. Weigoni wurde mit dem lime_lab ausgezeichnet, ein Preis für experimentelle medienübergreifende Hörspiele. Durch einen sprachspielerischen Beginn   eröffnen sie der Poesie eine neue Handlungsfreiheit. In einem zweckfreien Spiel über Zufälle und Möglichkeiten erforschen sie die ludische Wende, die durch die Dominanz von Spielanwendungen auf dem Computer gekennzeichnet ist.

Das Buch Wortspielhalle wird anlässlich der Kunstausstellung 50 Jahre Krumscheid / Meilchen herausgegeben.

Den lyrischen Austausch von Reyer und Weigoni finden Sie unter dem Stichwort Rygoni auf KUNO.

Kollegengespräche der beiden finden Sie hier.

Montag, 24. März 2014

Die Kunst der Kriegsenkel

Im Fiebersumpf mit Bodensatz bestreut / Konfetti sprühend tanzt du im Bade Samba / im Boycewahn wirfst du rohe Eier an die WandErst vor deinem Kunstwerk auf und abZugabteile nutzend / auf Bodensatz Bäume bauend kaust du Kürbiskerne für die ProstAta scheuert in der Wanne / Schaumblasen wirft auch das Bier / Champagner gibts erst morgen sagst du / und schmierst mit Blut ein Selbstportrait auf den Spiegel / nie mehr duschen / irre. Perspektiven / der Kriegsenkel

Mittwoch, 5. März 2014

Aktion Autoren gegen Kindesmissbrauch



Wildwasser Banners: sexueller Missbrauch geht alle an! Ich möchte mich an der Aktion von Wildwasser "Autoren gegen Kindesmissbrauch" beteiligen, allerdings nicht ohne darauf hinzuweisen, dass der sexuelle Missbrauch an Jungen und/oder durch Frauen nach wie vor unterschätzt wird und es für Jungen noch sehr wenig Unterstützungsangebote in dieser Beziehung gibt, da auch Wildwasser sich leider lediglich um missbrauchte Mädchen kümmert. Deswegen an dieser Stelle ein Link von Zartbitter, die sich sowohl um Mädchen als auch um Jungen kümmern sowie auf Frauen als Täterinnen hinweisen: Zartbitter e.V.

Auch möchte ich  in diesem Zusammenhang Eltern und andere Personen, die häufig nicht mit pädophiler Absicht, sondern aus Naivität, Bilder und Videos nackter und halbnackter Säuglinge, Kinder, Jugendlicher in soziale Netzwerke stellen oder sie dort verbreiten, darauf hinweisen, dass so auch pädophile Täter, Tätergruppen und das organisierte Verbrechen,  Zugang zu diesem Bildmaterial bekommen und es zum Missbrauch verwenden können.

Inzwischen gibt es auch einige Beratungsstellen für Menschen mit pädophilen Neigungen, die dabei unterstützen, dass Pädophile nicht zu Tätern werden, hier ein Link der Uni Regensburg mit Hinweisen zu weiteren Beratungsstellen: Kein-Täter-werden

Wer sich an der Aktion von Wildwasser Autoren gegen Kindesmissbrauch beteiligen will, kann den Banner hier herunterladen: http://www.wildwasser.de/

Samstag, 1. Februar 2014

Political Correctness statt Meinungsfreiheit

Seit längerer Zeit schon geht mir das Unterlaufen der Meinungsfreiheit in öffentlichen Debatten durch das Totschlagargument der Political Correctness gehörig auf die Nerven. Sobald es jemand wagt, an der zum Teil unmenschlichen Politik Kritik zu äußern, insbesondere an der Europapolitik oder der Ausländerpolitik, wird ihm direkt der Mund verboten, das Wort abgeschnitten und er wird in die radikale Ecke gestellt, ob er dahin gehört oder nicht.

Tatsächlich radikal und undemokratisch ist jedoch das Unterlaufen oder Verbieten der Meinungsfreiheit. Nicht erst seit der umstrittenen Sendung mit Wagenknecht und Lanz ist die Rede- und Meinungsfreiheit im deutschen Fernsehen untersagt, es gehört schon lange zum guten Ton hier demokratische Rechte zu beschneiden, Kritiker zu denunzieren und die bestehende Politik als einzig richtige und mögliche darzustellen. Vorschläge, wie eine Verelendung der Bevölkerung und/oder einzelner Länder Europas vermieden werden können oder wie Migranten besser integriert werden können als zur Zeit, dürfen nicht unterbreitet werden, da sofort Europa- oder Fremdenfeindlichkeit unterstellt werden und den Kritikern das Wort abgeschnitten wird, bevor sie Ausführungen machen und Lösungen anbieten können.

Dass dieser Streit ausgerechnet bei Lanz entfacht wurde, mag Zufall sein, möglicherweise ist aber auch Wagenknecht beliebter als andere Politiker und Lanz ist schließlich nicht gerade ein Sympathieträger.

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