Sonntag, 10. November 2013

Macht und Dienen

Nachdem mich eine Erkältung am Wochenende lahm legte, schmökere ich heute wieder für meine Reihe "Macht und Dienen" in der Literatur, die ich besitze, weitere habe ich bestellt. Dazu bin ich die letzte Zeit leider nicht gekommen, neben meinem Beruf habe ich im Moment viel für den Verlag zu tun und muss die erste Lesung vorbereiten.

In meiner essayistischen Annäherung zum Thema habe ich mich bisher um eine eindeutige Definition gedrückt und möchte dies auch erst einmal so beibehalten, da Macht so vielschichtig und unterschiedlich besetzt ist, dass eine Definition für mich an diesem Punkt noch nicht in Frage kommt. Die Auseinandersetzung mit diesem Thema hat für mich so an Bedeutung gewonnen, weil in unserer Gesellschaft, in der Politik, im Arbeitsleben, im Umgang der Menschen miteinander, Macht in ihrer negativen Ausprägung immer weiter an Bedeutung gewinnt, die Freiheit der Menschen zunehmend beschneidet, die Toleranz untereinander sinken lässt und mir das Land, dass ich aufgrund seiner Vielfalt und seinen Möglichkeiten einmal sehr geliebt habe,  immer fremder und unangenehmer wird.

Ob ich irgendwann einmal mehr als eine Essaysammlung daraus machen werde, kann ich im Moment noch nicht sagen, das Thema beschäftigt mich weiterhin, ich werde tiefer einsteigen und mich selbst  überraschen lassen.

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