Nun ist mein Urlaub vorbei, ich hatte zunächst vor, in meinem Blog zahlreiche Beiträge zu veröffentlichen, da ich das sonst aus Zeitmangel nur sehr begrenzt kann, allerdings bekam ich kurz vor dem Jahreswechsel ein Angebot, einen Gastbeitrag für ein Onlinemagazin zu schreiben. Dies hatte natürlich Priorität, denn so ein Angebot bekommt man schließlich nicht alle Tage. Ich schrieb also eine neue experimentelle "Kurzgeschichte", die ich gestern fertig stellte. Um eine Auswahl anzubieten, schickte ich diese zusammen mit einem älteren Text ein. Gestern Abend erhielt ich schon Antwort, dass beide Texte veröffentlicht werden, einer im Februar und einer im März. Ich freute mich natürlich wahnsinnig und warte mit Spannung auf die Termine.
Zu verdanken habe das unter anderem auch Frederik, der ein dreiviertel Jahr, mein schriftstellerisches Werden mit seinen Anmerkungen, Fragen zu und Diskussionen über meine Texte begleitete.
Sobald meine Geschichten online sind, werde ich diese natürlich auch hier verlinken.
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Montag, 7. Januar 2013
Mittwoch, 19. Dezember 2012
Urlaub, Ausruhen und Kreativität
Der erste Urlaubstag verlief gemischt. Die meisten Dinge, die ich mir vorgenommen hatte, habe ich natürlich nicht erledigt, allerdings sollte ich mich schließlich auch ausruhen.
Die Balance zwischen Aktivität, aufgeschobenen Bedürfnissen und Ausruhen zu finden, ist allerdings nicht so einfach und gelingt selten am ersten Urlaubstag. Die Grätsche zwischen Beruf, dem Aufbau einer zweiten Selbständigkeit, der Einrichtung meiner neuen Wohnung und meinen kreativen Bedürfnissen fiel mir in den letzten Wochen doch sehr schwer, sodass ich immer das Gefühl hatte, irgend etwas bleibt auf der Strecke, aus diesem Grund entschloss ich mich auch, diesmal etwas länger Urlaub zu nehmen.
Trotzdem ich einige neue Texte begonnen habe, mir über ältere Gedanken machte, wie ich sie verbessern könnte, bleibt ein Gefühl von Unzufriedenheit, denn eigentlich wollte ich ja noch so viel anderes tun und doch wenigstens etwas annähernd fertig stellen.
Morgen kommen M. und Familie zum Essen und hier sieht es noch aus ... naja, mir bleibt ja eigentlich noch viel Zeit, doch ich merke, der Druck ist noch nicht wirklich von mir abgefallen. Manchmal denke ich auch, dass ich durch die lange Krankheit etwas nachholen muss, weil so viele schöne Dinge brach liegen mussten und ich das Gefühl habe, ich komme nicht hinterher, die verlorene Zeit nachzuholen.
Vermutlich ist die Zeit nicht wirklich verloren, denn meine Texte erlangen mehr Poesie, Experimentelles und Tiefe und auch beruflich habe ich durch die Zwangspause einen Zuwachs an Kreativität und Können erreicht. Einige Fachbücher schwirren mir im Kopf herum, die ich jedoch noch systematisieren muss. Der Gewinn ist also enorm und versöhnt mich mit den Zeiten der Fehldiagnosen und des Leidens. Manchmal habe ich zwar Wut auf die fahrlässige Medizin, jedoch habe ich nie an Rache oder Schadensersatzklagen gedacht, allerdings hatte ich auch nie das Gefühl, dass es sich um böse Absicht handelte.
Aber ich bin und bleibe, glaube ich, ein hoffnungsloser Optimist, der immer das Positive, selbst in den schrecklichsten Dingen, sieht. ;-)
Die Balance zwischen Aktivität, aufgeschobenen Bedürfnissen und Ausruhen zu finden, ist allerdings nicht so einfach und gelingt selten am ersten Urlaubstag. Die Grätsche zwischen Beruf, dem Aufbau einer zweiten Selbständigkeit, der Einrichtung meiner neuen Wohnung und meinen kreativen Bedürfnissen fiel mir in den letzten Wochen doch sehr schwer, sodass ich immer das Gefühl hatte, irgend etwas bleibt auf der Strecke, aus diesem Grund entschloss ich mich auch, diesmal etwas länger Urlaub zu nehmen.
Trotzdem ich einige neue Texte begonnen habe, mir über ältere Gedanken machte, wie ich sie verbessern könnte, bleibt ein Gefühl von Unzufriedenheit, denn eigentlich wollte ich ja noch so viel anderes tun und doch wenigstens etwas annähernd fertig stellen.
Morgen kommen M. und Familie zum Essen und hier sieht es noch aus ... naja, mir bleibt ja eigentlich noch viel Zeit, doch ich merke, der Druck ist noch nicht wirklich von mir abgefallen. Manchmal denke ich auch, dass ich durch die lange Krankheit etwas nachholen muss, weil so viele schöne Dinge brach liegen mussten und ich das Gefühl habe, ich komme nicht hinterher, die verlorene Zeit nachzuholen.
Vermutlich ist die Zeit nicht wirklich verloren, denn meine Texte erlangen mehr Poesie, Experimentelles und Tiefe und auch beruflich habe ich durch die Zwangspause einen Zuwachs an Kreativität und Können erreicht. Einige Fachbücher schwirren mir im Kopf herum, die ich jedoch noch systematisieren muss. Der Gewinn ist also enorm und versöhnt mich mit den Zeiten der Fehldiagnosen und des Leidens. Manchmal habe ich zwar Wut auf die fahrlässige Medizin, jedoch habe ich nie an Rache oder Schadensersatzklagen gedacht, allerdings hatte ich auch nie das Gefühl, dass es sich um böse Absicht handelte.
Aber ich bin und bleibe, glaube ich, ein hoffnungsloser Optimist, der immer das Positive, selbst in den schrecklichsten Dingen, sieht. ;-)
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