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Sonntag, 26. Juli 2020

Feinde der Freiheit - Huxley - Wiedersehen mit der schönen neuen Welt

Die kürzeste und und breiteste Straße zum Albtraum der "schönen neuen Welt" führt wie gesagt, über Überbevölkerung und die beschleunigte Vermehrung der Menschheit - zwei Milliarden achthundert Millionen heute, fünf Milliarden fünf Millionen um die nächste Jahrhundertwende, wobei der größte Teil der Menschheit vor der Wahl zwischen Anarchie und totalitärer Kontrolle stehen wird. Aber der wachsende Bevölkerungsdruck auf die verfügbaren Rohstoffe und Nahrungsmittel ist nicht die einzige Kraft, die uns dem Totalitarismus zutreibt. Dieser geheime biologische Feind der Freiheit ist mit unermeßlichen Kräften verbündet, welche gerade durch diejenigen Fortschritte der Technologie entstehen, auf die wir am stolzesten sind.
(Wiedersehen mit der schönen neuen Welt- Aldous Huxley, Piper)

Samstag, 25. Oktober 2014

Schöne interessante Zeiten

Ich hatte die letzte Zeit wenig Freiraum zum Schreiben, konnte aber die wenige Zeit, die ich hatte, nutzen, um einmal wieder ein paar Übungsskizzen zu machen. Den Ansporn dazu gab mir ein Treffen mit Katharina aus der Autorengruppe, bei dem wir uns viel über das Zeichnen unterhalten haben. Sie zeichnet noch nicht lange, hat aber ein ausgesprochenes Talent dafür, das sie erst vor Kurzem entdeckte.

Außerdem habe ich einen Vortrag über Schizophrenie vorbereitet, den ich am Donnerstag in der TA-Gruppe (Transaktionsanalyse) hielt. Nach der ersten Aufregung wurde es dann doch noch eine schöne interaktive Fortbildung. Von einigen wurde sogar noch der Wunsch geäußert, das Thema weiter zu vertiefen; wie ein aktuelles Eingreifen in den Wahn möglich ist und wie man den schizophrenen Wahn von demjenigen abgrenzt, den auch schwere Persönlichkeitsstörungen entwickeln können. In der Praxis ist dringend notwendig, das eindeutig zu trennen, da dann eine andere Behandlung vonnöten ist, um die Problematik der Klienten nicht zu verschärfen.

Auch zu meinem Essay,  Macht und Wahrnehmung, das ich in der TA-Gruppe rund geschickt hatte,  habe ich viele positive Rückmeldungen bekommen. Das freut einen umso mehr, wenn die Anerkennung für die Arbeit von Fachleuten ausgesprochen wird.

Außerdem habe ich einige neue Anfragen bekommen für eine psycho-soziale Einzelfallbetreuung.

Im November folgt dann noch die Lesung mit der Mainzer Autorengruppe.

Ich hoffe, dass ich dann auch endlich irgendwann zu meinen Schreibaufträgen komme und an meinen eigenen Arbeiten weiter schreiben kann.

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