Nach einem ausgiebigen leckeren Frühstück am Samstag mit einer Kollegin aus Wiesbaden im Café Raab, habe ich, trotz des schönen Wetters, mein Wochenende zu Hause verbracht. Ich habe neue Ölkreiden bekommen und inzwischen den dritten 3D-Druckerstift und kam nicht umhin mich kreativ auszutoben.
Der dritte Druckerstift hat bis heute überlebt, ich hoffe, dass ich ihn diesmal nicht zurückschicken muss. Er bietet wirklich viele Möglichkeiten von plastischen Bildern bis hin zu Skulpturen. Skulpturen sind allerdings nicht so leicht aufzubauen, da das Filament sehr fein aus der Düse tritt, sodass man sowohl Geduld braucht als auch ordentlich planen muss, um etwas Vernünftiges zustande zu bekommen. Wenn die ersten Werke fertig sind, werde ich sie hier zeigen, sodass man sich ein Bild machen kann, was mit den Stiften alles möglich ist.
Eigentlich wollte ich ja Rad fahren und etwas experimentelle Prosa überarbeiten ...
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Montag, 9. März 2015
Sonntag, 25. Januar 2015
3D-Druckerstifte für 3D-Gemälde und Skulpturen
Auf der Suche nach einem geeigneten Material für zu Hause ohne Werkstatt, um Skulpturen herzustellen, bin ich durch Andreas auf die 3D-Druckerstifte gestoßen. Diese sind weitaus billiger als die 3D-Drucker und haben den Vorteil, dass mit ihnen per Hand gezeichnet werden kann.
Die Druckerstifte beruhen auf dem Prinzip einer Heißklebepistole. Das Filament (ABS oder PLA) wird in den Stift eingeführt, dort erhitzt und kommt vorne in modellierbarem Zustand wieder heraus.
Sie verarbeiten PLA und ABS-Plastik in verschiedenen Farben. Die Farbauswahl ist recht groß, sodass man sogar bunt arbeiten kann. PLA stinkt weniger, ist weniger giftig und biologisch abbaubar, dafür aber laut einem heise-Artikel auch weniger haltbar. ABS hat angeblich die Haltbarkeit der Legosteine und dürfte deswegen für Skulpturen besser geeignet sein.
Bei den 3D-Stiften hat man die Auswahl zwischen dem 3D-Doodler und dem FreeSkulpt FX-free von Pearl. Der 3-D-Doodler nutzt 3mm Plastik, der FreeSkulpt 1,75mm. Auf Youtube finden sich Anleitungen und erste Versuche, auch einige kleine Bastelarbeiten. Den einzigen Künstler, den ich bei der Bildersuche fand, arbeitet mit dem 3D-Doodler. Hier größere Plastiken aufzubauen dürfte aufgrund des dickeren Materials etwas leichter sein, aber beim FreeSkulpt dürfte aufgrund der größeren Leichtigkeit und der schmaleren Spitze ein genaueres, unangestrengteres Arbeiten möglich sein.
Das erste FreeSkulpt-Modell gibt es inzwischen für knapp 70 Euro, soll aber, entgegen der Herstellerangabe, für PLA ungeeignet sein. Das zweite Modell, FreeSkulpt FX2-free, das noch keine Bewertungen hat, scheint die Mängel des ersten beglichen zu haben, so gibt es eine genaue Temperaturangabe und - einstellung, sodass das Arbeiten mit PLA damit kein Problem mehr sein dürfte. Es sieht hochwertiger aus und hat sogar ein ergonomisches Design.
Eine Rolle mit 1 kg Filament (PLA oder ABS) gibt es bereits ab ca. 25 Euro, es kann auch Meterware gekauft werden für ca. 30 Cent pro Meter, allerdings ist bei der Meterware die Farbauswahl geringer.
Meine Wahl wird wohl auf den FreeSkulpt FX2 fallen, da mit ihm die Geschwindigkeit und mit ihr die Austrittsstärke des Filaments zu bestimmen ist, auch dürfte ein genaueres Arbeiten aufgrund der schmaleren Spitze möglich sein.
Wenn ich ein bisschen Übung habe, werde ich über die Erfahrungen mit dem 3D-Stift berichten.
Die Druckerstifte beruhen auf dem Prinzip einer Heißklebepistole. Das Filament (ABS oder PLA) wird in den Stift eingeführt, dort erhitzt und kommt vorne in modellierbarem Zustand wieder heraus.
Sie verarbeiten PLA und ABS-Plastik in verschiedenen Farben. Die Farbauswahl ist recht groß, sodass man sogar bunt arbeiten kann. PLA stinkt weniger, ist weniger giftig und biologisch abbaubar, dafür aber laut einem heise-Artikel auch weniger haltbar. ABS hat angeblich die Haltbarkeit der Legosteine und dürfte deswegen für Skulpturen besser geeignet sein.
Bei den 3D-Stiften hat man die Auswahl zwischen dem 3D-Doodler und dem FreeSkulpt FX-free von Pearl. Der 3-D-Doodler nutzt 3mm Plastik, der FreeSkulpt 1,75mm. Auf Youtube finden sich Anleitungen und erste Versuche, auch einige kleine Bastelarbeiten. Den einzigen Künstler, den ich bei der Bildersuche fand, arbeitet mit dem 3D-Doodler. Hier größere Plastiken aufzubauen dürfte aufgrund des dickeren Materials etwas leichter sein, aber beim FreeSkulpt dürfte aufgrund der größeren Leichtigkeit und der schmaleren Spitze ein genaueres, unangestrengteres Arbeiten möglich sein.
Das erste FreeSkulpt-Modell gibt es inzwischen für knapp 70 Euro, soll aber, entgegen der Herstellerangabe, für PLA ungeeignet sein. Das zweite Modell, FreeSkulpt FX2-free, das noch keine Bewertungen hat, scheint die Mängel des ersten beglichen zu haben, so gibt es eine genaue Temperaturangabe und - einstellung, sodass das Arbeiten mit PLA damit kein Problem mehr sein dürfte. Es sieht hochwertiger aus und hat sogar ein ergonomisches Design.
Eine Rolle mit 1 kg Filament (PLA oder ABS) gibt es bereits ab ca. 25 Euro, es kann auch Meterware gekauft werden für ca. 30 Cent pro Meter, allerdings ist bei der Meterware die Farbauswahl geringer.
Meine Wahl wird wohl auf den FreeSkulpt FX2 fallen, da mit ihm die Geschwindigkeit und mit ihr die Austrittsstärke des Filaments zu bestimmen ist, auch dürfte ein genaueres Arbeiten aufgrund der schmaleren Spitze möglich sein.
Wenn ich ein bisschen Übung habe, werde ich über die Erfahrungen mit dem 3D-Stift berichten.
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