Freitag, 1. Januar 2016

Die guten Vorsätze

Gute Vorsätze fürs neue Jahr habe ich keine. Planungen ja, Ideen, viel zu viele, wie immer.

Den Vertrag für das Fernstudium im kreativen Schreiben habe ich unterschrieben, mit einer Kollegin will ich mich als Gasthörerin an der Uni einschreiben, einmal in Theater- oder Literaturwissenschaften, um mehr über Struktur und Umsetzung des modernen Theaters/der modernen Literatur zu lernen, dann in Absprache mit ihr vielleicht noch eine Vorlesung in Philosophie oder Soziologie, das entspricht meinen Interessen und ist beruflich sinnvoll. Ein Vollstudium schaffe ich neben dem Beruf nicht, das hat in der Vergangenheit immer nur so lange funktioniert, wie ich beruflich noch nicht voll eingespannt war, dann fehlte mir einfach die Zeit.

Das Fachbuch zur Psychosebegleitung will ich in einem groben Rahmen bis Ende des Jahres fertigstellen, auch wenn der Teil der Fachdiskussion, zu der ich noch Recherche benötige, vielleicht erst später erfolgt. Die Recherchearbeiten sind ja doch am zeitaufwendigsten.

Den Roman habe ich neu begonnen, eine neue Version, die erst einmal besser funktioniert, ob es die endgültige bleiben wird, weiß ich noch nicht, aber auch hier sollte bis Ende des Jahres die grobe Struktur stehen und ein Teil geschrieben sein.

Für die freien Tage habe ich mir Gips und Ton für Skulpturen gekauft und erste weiterführende Erfahrungen gesammelt, um dann auch einmal größer arbeiten zu können. Dafür musste ich aber mein Wohnzimmer zur Werkstatt umbauen, was natürlich im Alltag nicht möglich ist, da ich mein Büro in meiner Wohnung habe. Trotzdem werde ich das Thema Kunst nicht aufgeben, selbst wenn die Fortschritte nur langsam zu erkennen sind, weil ich einen Ausgleich zum Beruf und zum Schreiben benötige.

Ich weiß, das Jahr hat nur 365 Tage und der Tag nur 24 Stunden, zu schaffen ist das alles nicht, aber so hat man noch ein paar Bonbons fürs darauffolgende Jahr, falls die Ideen einmal ausgehen sollten. ;-)

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