Donnerstag, 1. Mai 2014

Experimentelle Videoprojekte

Beim Testen von Premiere Elements habe ich schnell gemerkt, dass das Programm für meine Zwecke nicht ausreichend ist. Man kann damit einen Urlaubsfilm oder Ähnliches schneiden, für den experimentellen Film jedoch ist es nur tauglich, wenn man die Szenen komplett aufbaut und bewegt. Da dies zu aufwendig und teuer werden dürfte, schaute ich mich gestern nach weiteren Programmen im Internet um. Für gute Tonaufnahmen fand ich Audacity, für 3D-Animationen Blender. Beide sind professionelle Open Source Programme.

Gestern Abend versuchte ich mich in Blender einzuarbeiten, ich scheiterte bereits beim Importieren meiner Fotos, woran das lag, weiß ich nicht, möglicherweise speichert Photoshop die Fotos inkompatibel, ich werde es einmal mit einem anderen Dateiformat probieren. Blender ist sehr umfangreich, bis ich mich in alle wichtigen Funktionen eingearbeitet habe, wird es wohl eine Weile dauern, aber ich bin begeistert, welche Möglichkeiten es bietet, von der Erschaffung eigener Welten und Figuren über Spiele, wissenschaftliche Animationen bis hin zum eigen kreierten Film ist dort alles möglich.

Für eine ruhige Kameraführung kaufte ich noch zwei preiswerte Stative, ein leichtes zum Ausziehen und ein flexibles, zum Anbringen an Ästen, Fahrradstangen etc.

Bis ich allerdings den ersten Kurzfilm herstellen kann, wird es wohl noch eine Weile dauern, die Programme kennenlernen, ein Konzept entwerfen nach einem Gedicht oder experimenteller Prosa, Filme und Animationen entwerfen, herstellen, schneiden ... da kommt viel spannende Arbeit auf mich zu ...

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