Sonntag, 22. März 2015

Im Zweifel der Kreativität

Wie man an den wenigen Blogbeiträgen feststellen kann, bin ich immer noch in einer kreativen Malphase. In meiner Freizeit beschäftige ich mich hauptsächlich mit dem neuen 3D-Druckerstift, den neuen Pastell- und Ölpastellkreiden, den Tuschestiften und nur nebenbei mit dem Schreiben und den wissenschaftlichen Projekten. Im Moment befinde ich mich da in einem Konflikt, ob ich mich künstlerisch nicht weiterbilden sollte. Außer ein bisschen Begabung und Lust am Malen habe ich da nicht viel zu bieten, da ich mich mit den Techniken, dem Handwerk, nie auseinandergesetzt habe, sodass das Ganze immer auf Hobbyniveau blieb. So sollte es eigentlich auch bleiben, da ich im Malen nur eine Möglichkeit sah, Nonverbales auszudrücken und Kreativität zu schulen und zu entfachen.

Jetzt habe ich ein tolles Forum gefunden, kritzelmeister.de, und mir ein paar Bücher zu Perspektive, Licht und Schatten und Komposition bestellt, da es meinen Bildern vor allem daran mangelt. Das Forum ist sehr gut, dort kann man auch unfertige Bilder einstellen und sich Tipps von Profis geben lassen, sodass auf  Dauer auch Lernerfolge zu erwarten sind. Ob meine Begabung für mehr als Hobbykunst ausreicht, weiß ich an dieser Stelle noch nicht und das ist eigentlich auch unwichtig, da ich Spaß daran habe, aber wenn ich schon so viel Zeit hineinstecke, sollte es wenigstens irgendwann bessere Ergebnisse geben.

Trotzdem habe ich wieder ein bisschen an einem Fachbuch weitergearbeitet, etwas Prosa aufs Papier gebracht und ein wenig an meinem Roman geschrieben. Vor allem habe ich jetzt halbwegs die Logikprobleme des Romans gelöst, die der Hauptgrund dafür waren, dass ich wenig daran schreiben konnte. Das ist bei einem Ein-Mann-Roman mit karger Kulisse nicht so einfach, aber wenn ich meinem Antihelden in der kargen Kulisse gelassen hätte, hätte er kaum Entwicklungsmöglichkeiten gehabt und der Roman wäre langweilig geworden. Trotz allem weiß ich auch noch nicht, ob ich dem hohen Anspruch, den ich an das Werk habe, bereits gewachsen bin. Ein Ein-Mann-Roman, der auf 3 Wirklichkeitsebenen spielen soll mit experimentellen Elementen ist für ein erstes Werk schon eine Herausforderung. Ich bin gespannt, ob ich ihr gewachsen bin.

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