Freitag, 30. Januar 2015

Reflektionen

Obwohl ich im Allgemeinen eher sachlich und differenziert bin, befinden sich auf meinem Blog wenige emotionale Artikel. Mit Ende 40 regt man sich schon lange nicht mehr über irgendwelche Kleinigkeiten auf, bei größeren Schweinereien neige ich jedoch immer noch zu impulsiven Reaktionen. Ich bin darüber eigentlich froh, weil Menschen, die alles hinnehmen, bereits lebendig begraben sind.

Kritisch sehe ich jedoch das Verschriftlichen dieser Aufregung. Ich werde die so entstandenen Artikel nicht entfernen, aber mich in Zukunft damit zurückhalten, da solche Entladungen weder sachlich noch differenziert sind.

Ich werde mir mehr Zeit mit meinen Äußerungen lassen, bis die erste Wut verrauscht ist, um mich dann an ein Essay setzen zu können. Die Gefühle verarbeite ich lieber in Form von Satire oder Sarcastic Fiction.

Die Belastungen des Vorjahres lasse ich nach und nach hinter mir, Ende des Jahres konnte ich endlich auch offiziell aus dem Verlag aussteigen, sodass ich mich nun wieder voll auf meinen Beruf und nach Feierabend auf das Schreiben konzentrieren kann.

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