Sonntag, 5. Oktober 2014

Reflexionen zu Tim

Mein Romanexperiment gestaltet sich schwerer als gedacht, da es auf verschiedenen Handlungs- und Bewusstseinsebenen gleichzeitig spielt. Sollte es zunächst rein fragmentarisch gestaltet werden, baue ich nun doch einen gewissen roten Faden ein, eine Entwicklung, damit Tim nicht komplett im luftleeren Raum schwebt, auch ist er inzwischen minimal zeitlich und räumlich verortet, sodass er nicht völlig unleserlich wird. Dadurch musste ich einiges umschreiben und umstrukturieren.

Die dahinterliegende Idee, das Konzept wird dadurch deutlicher. Trotzdem kann ich Tim noch nicht in der Autorengruppe vorstellen, da es mir weiterhin schwer fällt, die Grundidee so darzulegen, dass die Kritik nicht dahingehend ausgelegt wird, einen "richtigen Roman" aus Tim zu machen.

Eine weitere Komplikation ergibt sich aus der Tatsache, dass Tim ein Ein-Mann-Roman bleiben wird. Trotzdem soll er natürlich nicht zäh oder gar langweilig werden. Wer einmal ein Ein-Mann-Stück im Theater gesehen hat, weiß, wie schwer das ist.

Aber zur Beruhigung, ich werde keinen 300-Seiten-Wälzer daraus machen. ;-)

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