Sonntag, 19. August 2012

Der Umzug und das Schreiben


Nach meinem Umzug bin ich heute das erste Mal ein wenig zur Ruhe und Entspannung gekommen, trotz der Hitze, und habe wieder ein wenig gelesen (abgesehen von den Fahrten zu den Klienten, bei denen ich immer etwas im E-Reader schmökere) und geschrieben. Ich habe mich wieder an mein Theaterstück gesetzt, eine Mindmap angelegt, die Idee ausgeweitet und ein wenig weiter geschrieben. Zur Zeit lese ich Kafka und Broch, den mir Frederik Weitz empfohlen hat, um weitere Impulse für meine experimentelle Literatur zu bekommen. Naja, ehrlich gesagt, ist es nicht das Einzige, was ich lese, da ich immer kreuz und quer, je nach Affinität, in einem Werk einen Teil oder einen Abschnitt mir zu Gemüte führe, um dann das nächste aus dem Bücherregal zu ziehen. Zu Kafka und Broch gesellen sich noch Kant, Friederike Mayröcker, Beckett, Sartre und natürlich Harald Kaas "Uhren und Meere", "meine "Schreibbibel". Außerdem will ich mich demnächst wieder vermehrt um einige Werke meines begabten Kollegen Michael Stadelmann kümmern, der ein ausgesprochenes Talent zur modernen Tragödie hat und dieses, so hoffe ich, weiter ausbauen wird.

Ich werde auch  meinen Blog nicht mehr so vernachlässigen müssen, wie die letzten Wochen, in denen es hauptsächlich darum ging, mir  eine schöne Wohnung einzurichten. Ich fühle mich hier jetzt jedenfalls pudel wohl und bin froh, endlich ein Arbeitszimmer zu besitzen. Ende des Monats werde ich mich auch wieder mit Henriette Wild vermehrt um unseren E-book-Verlag fachwissensrat.de kümmern, damit dieser dann hoffentlich bald eröffnet werden kann.

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